Sonntag, 29. Mai 2016


 

20:00
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König Ubu

Drama von Alfred Jarry

Dem ordinären, genussüchtigen und einfältigen Hauptmann Vater Ubu fehlt nichts im Leben. Bis ihn seine Frau, Mutter Ubu, auf die Idee bringt, dass er noch mehr Leberwurst haben könnte, wenn er König wäre. Vater Ubu ermordet daraufhin hinterhältig die  Königsfamilie und waltet als machthabender Tyrann fortan furzend, willkürlich und in selbstherrlicher Lust. In einem ebenso planlosen wie blutrünstigen Krieg gegen aufgebrachte Gegner wirft König Ubu aber das Handtuch und verkriecht sich in einer Höhle. Das war’s dann mit der Leberwurst.
Der französische Avantgardist Alfred Jarry (1873 – 1907) nimmt in König Ubu das Böse ins Visier und überzeichnet es ins Groteske, bis das Grauen in Gelächter umschlägt. Die Uraufführung löste 1896 einen Theaterskandal aus, zu derb fand man die Sprache, die Handlung zu abstrus. Heute gelten Werk und Autor als Wegbereiter des Absurden Theaters.

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11:00 - 18:00
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Simon Starling - Zum Brunnen

27. Februar bis 14. August 2016

Simon Starling: Autoxylopyrocycloboros, 2006
Courtesy of the artist and neugerriemschneider, Berlin

In einem aus den Tiefen gehobenen und restaurierten Boot, angetrieben von einer Dampfmaschine, kreuzt der englische Künstler Simon Starling (*1967 in Epson/GB) 2006 auf dem Loch Long. Dignity dient dabei als Gefährt und Treibstoff.

Nach und nach werden die hölzernen Planken verheizt, um die Maschine anzutreiben, bis das Schiff schliesslich Leck schlägt und wieder im See versinkt: «Autoxylopyrocycloboros» betitelt der in Kopenhagen lebende Künstler die Aktion, die exemplarisch ist für seine künstlerische Strategie. Starling gehört zu der Generation konzeptuell arbeitender Künstler, die ihre Werke auf ökologische oder ökonomische Systeme von heute beziehen bzw. aus diesen heraus entwickeln. Dabei drehen sich seine eigenwilligen Projekte um Nutzungszyklen, um die überraschenden Transformationen alltäglicher Dinge und die damit verbundenen ideologischen und ästhetischen Umwertungen. In den letzten Jahren war Simon Starlings Schaffen in Museen weltweit zu sehen.

Die Ausstellung in der Lokremise, realisiert aus Anlass seines den Bodensee mit der Stadt St.Gallen verbindenden Kunstprojektes, ist seine erste Einzelausstellung in der Schweiz seit der Präsentation im Basler Museum für Gegenwartskunst 2005.

Kurator: Konrad Bitterli

11:00 - 18:00
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Christoph Büchel

The House of Friction (Pumpwerk Heimat)

Foto: Stefan Rohner

Im Rahmen der Ausstellung Home! Sweet Home! zeigte das Kunstmuseum 2013 im Wasserturm der Lokremise die Arbeit House of Friction des St.Galler Künstlers Christoph Büchel. Passend zum Thema «Vom (un)heimeligen Zuhause in der Kunst» sind Büchels Installationen für den Besucher nicht selten physisch und psychologisch herausfordernd. Enge, klaustrophobisch wirkende Räume oder stark heruntergekühlte Umgebungen konterkarieren unsere Vorstellung von Geborgenheit, Schutz und Sicherheit, die wir gern mit den eigenen vier Wänden verbinden. Mit dem Start der Ausstellung ‹Simon Starling - Zum Brunnen› in der Kunstzone der Lokremise ist auch Büchels Installation im Wasserturm wieder jeweils sonntags von 11 - 18 Uhr zugänglich und bleibt bis zum Ende der Ausstellung ‹Paul McCarthy› am 13. November 2016 geöffnet.

Kurator: Roland Wäspe

Zur Begehung der Installation wird geschlossenes Schuhwerk und robuste Kleidung dringend empfohlen. Bitte beachten Sie ausserdem, dass die Installation erst ab 18 Jahren zugänglich ist!


 

01:00
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Kurzfilmnacht 2016: NIFFF – Fantastic Nocturne

FR/CA/US/KR/FR/LT/CH 1901–2015, 58 min, DCP, E/F/O/d-f

In Zusammenarbeit mit dem Neuchâtel International Fantastic Film Festival (NIFFF) laden wir zu einer Nocturne der besonderen Art ein.

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10:30
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Voyage en Chine

FR 2015, 96 min, DCP, O/d
Regie: Zoltan Mayer

Wegen dem Tod ihres Sohnes reist Liliane zum ersten Mal nach China. Nach einem ersten Kulturschock lernt Liliane unbekannte Seiten des Verstorbenen kennen und taucht immer tiefer in die fremde Welt ein … Berührend: Yolande Moreau («Le tout nouveau testament»).

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12:30
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Vergine giurata

IT/CH/AL 2015, 84 min, DCP, O/d
Regie: Laura Bispuri

Hana (brillant: Alba Rohrwacher) schwört ewige Jungfräulichkeit, um der Ehe zu entgehen. Laura Bispuris Debüt erzählt behutsam von Hanas schwieriger Odyssee, die sie aus Albanien archaischer Bergwelt ins moderne Italien führt, und die Geschichte ihrer Identitätsfindung.

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14:15
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Das Leben drehen – Wie mein Vater versuchte, das Glück festzuhalten

CH 2015, 78 min, DCP, Dialekt/D
Regie: Eva Vitija

Der Vater der Regisseurin filmte seine Familie exzessiv. Nach seinem Tod rollt seine Tochter die Familiengeschichte mit viel Archivmaterial und Humor neu auf. Und macht überraschende Entdeckungen. Der eindrückliche Dokumentarfilm gewann den Prix Soleure 2016.

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16:00
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La belle saison

FR/BE 2015, 105 min, DCP, F/d
Regie: Catherine Corsini

Zwei Frauen werden im Paris der 70er-Jahre ein Liebespaar. Vor dem Hintergrund der Frauenbewegung gelingt Catherine Corsini ein unterhaltsames, berührendes Liebesdrama. Am letzten Filmfestival Locarno mit dem «Variety Piazza Grande Award 2015» ausgezeichnet.

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18:00
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Kurdische Filmtage:
The Fall from Heaven

TR 2014, 88 min, DCP, O/e
Regie: Ferit Karahan

Sowohl die Türkin Emine als auch die Kurdin Ayse verlieren ihren Bruder. Anhand zweier Schicksale erzählt der kurdische Regisseur Ferit Karahan mit viel Einfühlungsvermögen von der Zerrissenheit des Landes.

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19:45
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Kurdische Filmtage: Song of My Mother

TR/FR/DE 2014, min, DCP, O/e
Regie: Erol Mintaş

Ein junger Kurde ist zerrissen zwischen seiner Fürsorge für seine alte Mutter, die sich nach ihrem Heimatdorf sehnt, und der unsicheren Zukunft mit seiner schwangeren Freundin. Eine mehrfach preisgekrönte, berührende Studie über Liebe, Erinnerung und kulturelle Identität.

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10:00 - 22:00
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offen

10:00 - 14:00
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Sonntags-Brunch

auch für Langschläfer

14:00 - 17:00
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Nachmittags

Kaffee & Kuchen

Unkompliziert mit Kaffeespezialitäten, Kuchen und hausgemachter Glace

17:30 - 22:00
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Abend

ausgewogen

Suppentopf, Salatschüssel & Kasserole. Entdecken Sie unsere Abendkarte.

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