Sonntag, 25. September 2016


 

20:00
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Hamlet_LOK

Ein Projekt mit Tänzern, Schauspielern und einem Musiker nach William Shakespeare

HotSpotHamlet ist nicht der Titel unserer Eröffnungsproduktion. Nein, HotSpotHamlet ist eine Absichtserklärung: Einen Stoff – einen der aufregendsten und widersprüchlichsten der Theatergeschichte – in drei komplett verschiedenen Umsetzungen auf die Bühne zu bringen: als spartenübergreifendes Projekt in der Lokremise, als Stück für junge Menschen im Studio und als Tragödie in einer modernen Übersetzung auf der grossen Bühne. Und das fast zeitgleich! So vielfältig die Interpretationsmöglichkeiten von Hamlet sind, so unterschiedlich werden die einzelnen Inszenierungen ausfallen – in ihrer Lesart, ihrer Ästhetik, ihrer Sprache.

Jonas Knecht eröffnet diese Hamlet-Trilogie in der Lokremise mit einem spartenübergreifenden Projekt. Vier Tänzer, sechs Schauspieler und ein Musiker halten sich für Shakespeare-Spezialisten und haben sich zu einem Symposium um den Dänenprinzen zusammengefunden.
Hamlet auf der Bühne? Völlig überflüssig! Die Experten sind sich einig: Hamlet muss nicht gespielt, sondern besprochen werden. Doch das Spiel um Mord und Macht, um Liebe und Lüge zieht die Experten immer tiefer in den Sturdel des Geschehens. Sie werden zu Hamlet, Ophelia, Claudius. Sie wühlen in den emotionalen Eingeweiden der Figuren, sie schwitzen Blut und Tränen, sie lachen sich mit Shakespeare in den Tod, sie sterben wirklich und den Experten wird klar: Die Kraft des Theaters sollte man nicht unterschätzen.

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11:00 - 18:00
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Paul McCarthy

3. September bis 13. November 2016

Paul McCarthy
White Snow Dwarf (Grumpy)
2012
Silikon (gelb)

Credit line: Ursula Hauser Collection, Switzerland
Photo credit: Fredrik Nilsen

Paul McCarthys Schaffen hat Generationen junger Kunstschaffender inspiriert. Seine künstlerische Karriere beginnt der 1945 in Salt Lake City geborene und heute in Los Angeles lebende McCarthy mit Performances. Dabei beschäftigt er sich anfangs mit klassischer Malerei in Form von «painting as action», indem er seinen eigenen Körper als Pinsel einsetzt bzw. Körpersäfte als Malmaterie. Das führt zur künstlerischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Tabus, mit Erotik und Sexualität. 

Zugleich wendet er sich den stereotypen Bildvorstellungen der Massenkultur zu, wie sie sich in Disneyland, Hollywood-Filmen oder Cartoons manifestieren. Ausgehend vom bekannten, 1937 von Walt Disney produzierten Zeichentrickfilm realisiert McCarthy 2009 einen umfangreichen Werkkomplex zu Schneewittchen: In der Ausstellung in der Lokremise wird die gesamte Gruppe der aus Silikon geschaffenen Schneewittchen-Zwerge zusammen mit weiteren ausgewählten Werken aus der umfangreichen Sammlung von Ursula Hauser erstmals in der Lokremise St.Gallen zu sehen sein – formal wie inhaltlich virtuos karikiert.            

Kuratoren: Konrad Bitterli in Zusammenarbeit mit Laura Bechter, Kuratorin der Sammlung Ursula Hauser

Zur Ausstellung zeigt das Kinok, Cinema in der Lokremise zwei neue Filme: WS Mammoth und WS 4 Channel, Single Projection, 7 Hours, entstanden in Kooperation zwischen Paul and Damon McCarthy.

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11:00 - 18:00
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Christoph Büchel

The House of Friction (Pumpwerk Heimat)

Foto: Stefan Rohner

Im Rahmen der Ausstellung Home! Sweet Home! zeigte das Kunstmuseum 2013 im Wasserturm der Lokremise die Arbeit House of Friction des St.Galler Künstlers Christoph Büchel. Passend zum Thema «Vom (un)heimeligen Zuhause in der Kunst» sind Büchels Installationen für den Besucher nicht selten physisch und psychologisch herausfordernd. Enge, klaustrophobisch wirkende Räume oder stark heruntergekühlte Umgebungen konterkarieren unsere Vorstellung von Geborgenheit, Schutz und Sicherheit, die wir gern mit den eigenen vier Wänden verbinden. Mit dem Start der Ausstellung ‹Simon Starling - Zum Brunnen› in der Kunstzone der Lokremise ist auch Büchels Installation im Wasserturm wieder jeweils sonntags von 11 - 18 Uhr zugänglich und bleibt bis zum Ende der Ausstellung ‹Paul McCarthy› am 13. November 2016 geöffnet.

Kurator: Roland Wäspe

Zur Begehung der Installation wird geschlossenes Schuhwerk und robuste Kleidung dringend empfohlen. Bitte beachten Sie ausserdem, dass die Installation erst ab 18 Jahren zugänglich ist!


 

10:30
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Mr. Gaga

IL/SE/DE/NL 2015, 100 min, DCP, O/d
Regie: Tomer Heymann

Die mitreissende Dokumentation erzählt die faszinierende Geschichte des Choreografen Ohad Naharin. Nach einer schweren Rückenverletzung steht er vor dem Aus. Doch sein Drang zu tanzen inspiriert ihn zu einer revolutionären Erfindung: Der Tanzstil Gaga wird geboren!

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12:30
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Hedi

TU/BE/FR 2016, 88 min, DCP, O/d-f
Regie: Mohamed Ben Attia

Der Tunesier Hedi kämpft gegen innere und äussere Zwänge. Dabei hilft ihm die Liebe. Die Geschichte weitet sich zum Panorama einer Gesellschaft im Umbruch, zum Gleichnis über den Abschied von Traditionen – und zu einer Reflexion über das Glück und den Schmerz der Freiheit.

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14:20
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Rara

CL/AR 2015, 88 min, DCP, Sp/d-f
Regie: Pepa San Martín

Die 13-jährige Sara hat die gleichen Probleme wie alle Mädchen in ihrem Alter. Dass ihre Mutter mit einer Frau zusammenlebt, ist ihr ziemlich egal. Doch ihr Vater ist der Meinung, dass sich die lesbische Beziehung negativ auf das Leben seiner Kinder auswirkt.

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16:10
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The Music of Strangers: Yo-Yo Ma and the Silk Road Ensemble

US 2015, 96 min, DCP, O/d
Regie: Morgan Neville

Der bekannte Cellist Yo-Yo Ma bringt in seinem Ensemble Musiker aus aller Welt zusammen. Der Dokumentarfilm erzählt von der weltumspannenden Kraft und Schönheit der Musik und vom inspirierenden Austausch zwischen asiatischen und westlich geprägten Künstlern.

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18:00
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Stefan Zweig: La paura

DE/IT 1954, 82 min, 35mm, E/f
Regie: Roberto Rossellini

Rossellinis letzter Film mit der unvergleichlichen Ingrid Bergman: Irene Wagner, die Frau eines reichen Pharmaunternehmers, ist von ihrer Ehe gelangweilt und beginnt eine Affäre mit einem jungen Musiker. Eines Tages wird sie von einer Mitwisserin erpresst …

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19:45
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Polder

CH/DE 2015, 90 min, DCP, D
Regie: Samuel Schwarz, Julian M. Grünthal

Die Witwe eines brillanten Gamedesigners verirrt sich in einer Parallelwelt aus Hexen, Terroristen und Magie: «Polder», realisiert von den Tausendsassas Samuel Schwarz und Julian Grünthal, ist ein cineastischer Höllentrip in die Psycho-Erzählwelt von IT-Konzernen.

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10:00 - 22:00
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offen

10:00 - 14:00
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Sonntags-Brunch

auch für Langschläfer

14:00 - 17:00
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Nachmittags

Kaffee & Kuchen

Unkompliziert mit Kaffeespezialitäten, Kuchen und hausgemachter Glace

17:30 - 22:00
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Abend

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